Dienstag, 1. Dezember 2015

Flammkuchen


Zutaten:
Teig:
400 g Mehl 
250-270 ml Wasser
4 EL Öl
Salz nach Geschmack (ich habe einen gestrichenen TL voll verwendet)

Belag:
400 g Creme fraiche
2 EL Sahne

1 Zwiebel, 200 g Speck (klassisch)
Salamistreifen, Kochschinkenstückchen, Champignos, Lauchzwiebeln (Variationen)

Zubereitung:
Aus Mehl, Salz, Öl und Wasser einen geschmeidigen Teig kneten (per Hand, Mixer oder Küchenmaschine). Der Teig darf nicht mehr kleben, soll sich aber dennoch anfühlen wie weiche Knete. Dann lässt er sich auch hauchdünn ausrollen.


Backofen auf höchster Temperatur vorheizen (bei mir 270 Grad Ober-/Unterhitze).

Zwiebel hauchdünn in Ringe hobeln (oder schneiden), Champignons putzen und in dünne Scheibchen schneiden. Speck in schmale Streifen schneiden.


Den Teig hauchdünn ausrollen. Die Teigmenge reicht für 2 Backbleche.
Ich habe den Teig direkt auf Backpapier ausgerollt. Damit das Papier nicht von der Arbeitsplatte rutscht, kann man einfach ein Küchenhandtuch unter legen ;-)

Backpapier mit dem Teig auf das Blech legen.

Creme fraiche mit Sahne glatt rühren und auf dem Teig verteilen.


Nun nach Wunsch belegen:
für die klassische Variante (Elsässer Art) belegt man den Teig mit Zwiebeln und Speckstreifen.


Da ich mir nicht sicher war, ob meine Kinder dies mögen, habe ich einen Teil mit Speck und Lauchzwiebelringen belegt, einen Teil mit Kochschinkenstückchen und Salamistreifchen und für meinen Mann und mich noch mal einen Teil mit Speck, Zwiebel und Champignons.

Eigentlich sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt - ich habe halt mal ein wenig meinen Kühlschrank geplündert :-)

Das fertig belegte Blech in den Ofen geben und ca. 15 Minuten backen. Der Teig sollte schön knusprig werden, aber es darf natürlich nichts verbrennen.

Aus dem Ofen holen, in Stücke schneiden und sofort servieren.



Anmerkungen:
- ich hatte schon länger vor den bekannten Flammkuchen selber zu machen und gestern war es dann so weit :-)
- meinen Kindern hat mein Mann ihn als "französische Pizza" verkauft :-)
- es streiten sich die Geister, ob der Teig nun wie hier zubereitet wird, als Hefe- oder als Sauerteig! Je nach Region kann man ihn in allen drei Varianten zubereiten, aber ich habe mich nun erstmal für diese einfache Version entschieden
- unser Fazit war, das ich das Rezept definitiv noch mal machen darf/muss :-) Mich freut dies ganz besonders, da es sich um ein sehr einfaches und schnelles Rezept handelt, so das ich es auch mal spontan in Angriff nehmen kann
- es war lustig im Nachhinein festzustellen, wie unterschiedlich die Geschmäcker hier waren :-) Mir persönlich hatte die klassische Version als auch die Champignonvariante am besten gefallen. Ausgerechnet mein Mittlerer (der ja besonders auf Schinken & Salami steht), gefiel am besten die Speck-Lauchzwiebel-Variante (genau wie meinem Jüngsten) und nur mein Großer mochte die Schinken-Salami Version. Zum Glück habe ich jeden Geschmack getroffen :-)
- wie gesagt, ein sehr schönes und schnelles Gericht, das bei allen sehr gut ankam
- mal sehen, welche Kühlschrankreste ich beim nächsten Mal verwende 


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