Samstag, 28. Februar 2015

Sattmacher-Eintopf


Zutaten:
1 kg Weißkohl
4 mittelgroße Möhren
4 Stangen Staudensellerie
3 Zwiebeln (ich habe 2 grüne und eine rote genommen)
2 Knoblauchzehen
500 ml passierte Tomaten 
1 EL Olivenöl
2 l Gemüse- oder Rindfleischbrühe
Salz, schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer
1 EL Petersilie

Optional: 
500 g Gehacktes
Salz, schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)
1 Ei

Zubereitung:
Kohl putzen und in grobe Stücke, Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden.


Möhren schälen und in mundgerechte Stücke & Sellerie ebenfalls klein schneiden.


Öl in einem großen, weiten Topf erhitzen und das Gemüse ca. 3-4 Minuten darin andünsten.

Mit Tomaten und Brühe auffüllen und zum Kochen bringen.


Knoblauch dazu drücken. Wenn alles aufgekocht ist, wird die Temperatur klein gestellt, Deckel aufgelegt und ca. 25-30 Minuten darf alles vor sich hin köcheln bis das Gemüse weich ist.


Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken und vor dem Servieren die kleingehackte Petersilie darüber verteilen.

Wer nicht ohne Fleisch kann, der darf sich auch noch aus den optionalen Zutaten eine Hackfleischmasse kneten und daraus kleine Fleischbällchen zubereiten. Diese werden dann nach ca. 20 Minuten Kochzeit in den Eintopf gegeben und dürfen darin gar ziehen.

Anmerkungen:
- die Kombination der vielen Gemüsesorten und derer Wirkstoffe sorgt für eine anregende Wirkung des Stoffwechsels
- da dieser Eintopf fettarm ist und nur so strotzt vor positiven Inhaltsstoffen, darf man davon so viel essen wie man möchte :-)
- der Geschmack ist richtig gut würzig und kein bisschen fade
- ich könnte mir auch gut vorstellen, das man diesem Eintopf auch noch sehr gut Paprika hinzufügen könnte (auch wegen der Farben), aber da ich ja hier schnell Alarm habe, wenn ich mich wage Paprika mitzukochen... :-). Aber mein "Großer" hat mir ja versprochen, das er wieder "mutiger" sein will beim Essen :-P
- da ich hier ja immer das Gejammer habe, das reine Gemüsesuppen oder Eintöpfe nicht wirklich langfristig satt machen (und dieser Eintopf ist an sich ja wirklich mehr als fettarm), habe ich mich entschlossen noch Fleischbällchen hinzuzufügen, was natürlich auch dem Geschmack zugute kam
- Brötchen schmecken hervorragend dazu und ich finde, das dieser Eintopf wirklich mehr als nur gut sättigend ist
- der große Topf hat hier für 2 Tage gereicht (2 Erwachsene und 3 Kinder)
- ich persönlich muss sagen, das ich ihn sehr lecker fand, auch wenn er bei mir sehr harntreibend wirkte :-) aber gut, erst mal weg mit dem Wasser... :-)
- als Einstieg war er auf jeden Fall sehr gut geeignet
- als Nachtisch gab es dann bei uns ca. 1 Stunde später dann noch einen großen Obstteller, der sehr gut ankam - ich glaube, mehr Vitamine geht echt nicht mehr :-D

Und hier die Vorteile der Zutaten:
Weißkohl: 
ihm sagt man eine stoffwechselfördernde Wirkung nach, aber er soll auch die Verdauung anregen. Er ist ein hervorragender Vitamin C Lieferant (im gekochten Zustand soll der sich der Vitamin C Anteil sogar noch verstärken!). Darüber hinaus gilt er als blutreinigend, perfektes Gemüse zum Abnehmen und er soll sogar helfen bei neuralgischen Beschwerden, so wie bei Rheuma und Gicht.
Neben Vitamin C enthält er Vitamin A, Proteine, pflanzliche Fette, Schwefel, Magnesiumoxyd, Kalium, Eisen, Kaliumsulfat, Kaliumnitrat und Spurenelement.
Zwiebeln:
sie gelten als antibakteriell. Zusätzlich können sie leicht Blutdruck, Blutfette und Blutzucker senken.
Zwiebeln enthalten Vitamin C, Magnesium, Kalium und Kalzium.
Staudensellerie:
enthält jede Menge Vitamine, aber auch Kalium, Phosphor und Kalzium. Er gilt als stark harntreibend und wird daher auch gerne bei Harnwegsinfekten empfohlen. Er soll weiterhin gegen Frühjahrsmüdigkeit helfen und auch gegen Blähungen. Daneben wirkt er blutreinigend und nervenstärkend.
Möhren:
am bekanntesten ist wohl ihr Carotingehalt, aber Möhren enthalten noch jede Menge weitere Stoffe wie z.B. Vitamin B1, B6, B12 und Vitamine C & E, Kalzium, Eisen, Magnesium, Kalium, Zink und Phosphor.
Wir alle wissen: Möhren sind gut für unsere Augen, aber sie sind auch ei Allrounder für unseren gesamten Körper, denn ihre Inhaltsstoffe helfen gegen Hautunreinheiten, Darmentzündungen, Haarausfall, Ödeme und schlecht heilende Wunden so wie gegen Sodbrennen.
Tomaten:
sie enthalten die Vitamine A, B1, B2, B3, C, Eisen, Kalzium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Kalium, Zink. Der rote Farbstoff nennt sich Lycopin und soll die Immunabwehr stärken.  Man sagt, das sich der Lycopinanteil erhöht je länger Tomaten gekocht werden.
Knoblauch:
er wirkt blutverdünnend, antibakteriell und kann Blufettwerte & Cholesterinwerte senken. 




Kommentare:

  1. Vielen lieben dank für dieses Rezept. Die Suppe war der reinste Hammer. Meine Familie liebt ihn.
    Ich habe noch ein paar Kartoffeln rein gemacht.
    Mein Mann möchte die Version gerne mal mit Mett Würstchen probieren.
    Ich muss sagen, das ich mich nach der Suppe richtig gut gefühlt habe. Ich leide an Depressionen und mir ging es richtig gut. Leider war der harndrang in der Nacht etwas arg krass und viel. Ich empfehle die Suppe nicht am abend zu essen😀
    Nochmal vielen dank für das Rezept und die ganze Arbeit mit den Infos zu den Zutaten.

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    1. Liebe Monika,
      das freut mich aber sehr, dass der Eintopf so gut bei euch ankam :-)
      Ja, mit Mettwürstchen kann ich ihn mir auch gut vorstellen, da diese ja auch immer sehr gut zu deftigen Gerichten passen!

      Wir essen ja generell immer abends und bei uns hat auch niemand Probleme mit dem von dir beschriebenem Problem, aber ich kann es mir gut vorstellen, da ja dieser Eintopf auch zur Entwässerung dient ;-)
      LG
      Sandra

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